Situationsbeschreibung

Schritt 1 von 5

In einem ersten Schritt sollte die Ist-Situation aufgenommen werden, um grundlegende Angaben zusammenzutragen. Wichtig: Es geht nicht darum, einen „Schuldigen“ für die Manipulation zu finden, sondern um die Ursachenbeseitigung und auch – als Zusatzergebnis – um die Verbesserung der Bedienbarkeit bei gleichem oder erhöhtem Sicherheitsniveau.

An welcher Maschine wird manipuliert?

Was wird manipuliert?

  • Türschalter

Wie wird manipuliert?

  • Überbrücken
  • Betätiger abschrauben
  • dauerhaftes Entfernen von feststehenden trennenden Schutzeinrichtungen
  • Softwareveränderung

Bei welcher Tätigkeit wird manipuliert?

  • Störungsbeseitigung
  • Wartung
  • Einrichtbetrieb
  • Produktion

Wer manipuliert?

  • Bediener
  • Herstellerpersonal
  • Instandhalter

Befindet sich die Maschine noch im Zustand wie gekauft?

Durch die Beantwortung dieser Frage können sich im späteren Verlauf unterschiedliche Maßnahmen ergeben. Auf der einen Seite hat der Hersteller eine Maschine durch konstruktive Maßnahmen sicherzustellen, dass eine nicht bestimmungsgemäße Verwendung verhindert ist. Sollte sich die manipulierte Maschine im Ursprungszustand befinden, liefern Ihre Informationen wertvolle Hinweise für den Hersteller. Diese Hinweise helfen dem Hersteller sowohl seiner Produktbeobachtungsverpflichtung nachzukommen. Aber auch, um seine konstruktiven Lösungen zu überprüfen.

Sollte die Maschine möglicherweise von Ihnen oder einem Ihrer Mitarbeiter seit dem Erwerb verändert worden sein, ist zu prüfen, ob diese Veränderung auf der Basis einer Risikobeurteilung erfolgt ist und ob bei dieser Beurteilung die Anforderung der Verhinderung einer nichtbestimmungsgemäßen Verwendung berücksichtigt worden ist.

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